Der Krüger Nationalpark ist Abenteuer ist seiner schönsten Form. Atemberaubend

Angebote zum Krüger Nationalpark

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Der Krüger Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet in Südafrika

Safari im Krüger Nationalpark

Mit rund 20.000 Quadratkilometern Fläche (als grenzübergreifendes Schutzgebiet reicht er bis in die Nachbarländer Simbabwe und Mosambik hinein) und einer grenzenlosen Wildnis ist der Krüger Nationalpark das größte Wildschutzgebiet in Südafrika und gehört damit zu den größten Nationalparks des afrikanischen Kontinents. Mit seiner unermesslichen Artenvielfalt (neben den BIG FIVE gibt es rund 145 verschiedene Säugetierarten, ca. 500 Vogelarten, 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten) und den tollen archäologischen Stätten ist der Krüger Nationalpark zurecht das Aushängeschild der südafrikanischen Nationalparks.

Im Süden lassen sich mit etwas Glück die bedrohten, afrikanischen Wildhunde verfolgen; im Buschland fühlen sich Geparden und Zebras wohl. Giraffen zieht es in die bewaldeten Regionen. Ganz im Norden des Parks erzählen archäologische Stätten wie Masorini und Thulamela eindrucksvoll von der Lebensweise afrikanischer Kulturen, die bis in die Eisenzeit zurückreichen.

Abenteuerlustige mit eigenem (oder geliehenem) Geländewagen können sich in eigener Regie auf die Pirsch begeben. Wer die Wildnis lieber in Begleitung erlebt, kann sich einer der vielen geführten Game Drives oder Buschwanderungen anschließen. Ein besonderes Erlebnis sind die Nachtpirschfahrten: Hier können Sie die nachtaktiven Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum entdecken!

Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl der passenden Reiseart und der Unterbringung ? ob selber fahren oder doch lieber mit erfahrenem Guide, ob private Game Lodge oder staatliches Rastlager, ob Safarizelt, feststehendes Rondavel oder gar ein Sleep-Out unter dem Sternenhimmel in freier Wildbahn... Es gibt vieles zu entdecken im Krüger Nationalpark!

Lukas Stübing ( 4 Jahre dort gelebt ) und Mitarbeiter Team Dr. Düdder Reisen GmbH
Schauen Sie sich bitte unsere aktuellen und interessanten Reiseangebote zu Südafrika in Ruhe an.

Der Krüger-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in Südafrika

Der Krüger-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in Südafrika (eröffnet 1926), der größte (fast 20 000 Quadratkilometer), und erfüllt wohl wie kein anderer Park die Erwartungen der Besucher an Landschaft und Tierwelt nicht nur in Südafrika. Einen atemberaubenden Nationalpark finden Sie auch in Namibia. Informieren Sie hier über den Etosha-Nationalpark.

Der überwiegende Teil des Schutzgebietes ist flache Bushveld / Savanne, wo Löwen, Elefanten, Giraffen, Leoparden, Zebras, Büffel und andere Wildtiere in großer Zahl leben.

Im großen und ganzen lässt sich der Krüger-Park in drei Sektionen einteilen:

  • Im fruchtbarsten südlichen Drittel sind Wildtiere - und Touristen - am zahlreichsten; hier befindet sich auch das Parkhauptquartier Skukuza mit Flugplatz und vielen touristischen Einrichtungen.
  • Etwas weniger lebhaft ist es im minieren Abschnitt zwischen den Camps Skukuza und Letaba.
  • Noch einsamer wird es im Norden mit den Camps Shingwedzi und Punda Maria.

Wer den Krüger Nationalpark in seiner Länge (350 Kilometer) durchqueren will, sollte sich mindestens fünf Tage Zeit nehmen. Andernfalls ist es lästig: darf man doch sein Fahrzeug nur an ganz wenigen Stellen verlassen und muss sich die Foto-Spots mit anderen Automobilisten teilen. Bessere Möglichkeiten der Wildbeobachtung bieten die „Garne Drives" der Lodges und Tourveranstalter mit hochachsigen Safari-Vehikeln. Sehr lohnend sind geführte Wanderungen am frühen Morgen, die von privaten Garne Reserves und Lodges, aber auch in fast allen öffentlichen Camps angeboten werden.

Geführte Safaris durch den Krüger Nationalpark

Wie viele andere Nationalparks in Südafrika wird auch der Krüger Nationalpark gegenwärtig umgestaltet - gemäß der Regierungsstrategie, dem naturnahen Tourismus eine Führungsrolle bei der wirtschaftlichen Gesundung des
Landes einzuräumen.

So wurden mehrere erstklassige Reviere privaten Unternehmen überlassen, die dort hochwertige und zugleich die Umwelt wenig belastende Lodges errichten. In der Makuleke-Region im äußersten Norden, zum Beispiel, eröffnete im November 2002 The Outpost, eine Lodge, die Fünf-Sterne-Luxus und geführte Safaris zu vergleichsweise günstigen Preisen bietet.

Reise durch den Krüger Nationalpark

Der Flieger ist bereits im Landeanflug, wir steuern auf den Flughafen OR Tombo zu, dem internationalen Flughafen von Johannesburg.

Nach der Passkontrolle und der Kofferannahme werden wir bereits im Ankunftsbereich von einem Mitarbeiter unserer Mietwagenfirma, bei der wir unseren Allrad-Mietwagen gebucht haben erwartet und zum Depot hinter dem Flughafen gefahren.
Nach einer ersten Tasse afrikanischen Kaffee und ein bisschen Gebäck als kleine Aufmerksamkeit erhalten wir eine ausführliche Einweisung in unser Fahrzeug für die nächsten Tage.

360 Kilometer durch die südafrikanische Landschaft

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht es los in Richtung Nelspruit. Die etwa dreieinhalbstündige Fahrt, bei der wir knapp 360 Kilometer durch die südafrikanische Landschaft entlang der Asphaltstraßen fahren, erwartet uns ein erster verblüffender Ausblick. Während der gesamten Fahrt, und das wird sich auch in den kommenden Tagen nicht ändern, sehen wir immer ein Gebirge auf das wir zufahren – und hinter den ersten kleineren Bergen warten weitere, größere, die die kleineren überragen. Welch ein fantastischer Ausblick!
Von Nelspruit fahren wir nördlich zwischen Sabie und Hazyview zu unserer Unterkunft für die Nacht, bevor es morgen in den Krüger Nationalpark geht.
Die Straßen lassen sich erstaunlich gut befahren, besser als wir es erwartet hatten und der Linksverkehr war schon nach den ersten Kilometern zur Gewohnheit geworden. Es ist ebenfalls möglich, das Stück zwischen Johannesburg und Nelspruit mit einem weiteren Flug zu überbrücken.
Die Strecke zu fahren und dabei erste Eindrücke und ein wenig Fahrsicherheit zu bekommen ist jedoch sicherlich die bessere Variante gewesen, die wir gewählt haben.
Am Abend erklären wir dem Besitzer des schicken Gästehauses, in dem wir für die Nacht unter kommen, wie unser Plan für den nächsten Tag ist. Generell besprechen wir immer am Abend, wie wir am nächsten Tag am Besten voran kommen und dies soll sich sofort auszahlen.

Die Südafrikaner sind sehr gastfreundlich, sehr zuvorkommend und geben wertvolle Tipps für die Weiterfahrt, so beispielsweise das wir nicht durch das von Touristen viel befahrene Paul Kruger Gate in den Nationalpark fahren sollen.
Wir hatten uns im Vorhinein informiert, jedoch sind wir nicht auf diese Alternative gestoßen, die uns vor Ort wirklich tolle Eindrücke beschert hat.
Wir sind statt am Krügerpark vorbei um durch das Paul Kruger Gate zu fahren, bereits vorher durch ein kleineres und von Touristen fast ausschließlich verschontem Phabeni Gate in den Krüger Nationalpark gefahren. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Tiere beobachten und eine kleinere Herde Giraffen überkreuzte gemächlich vor uns die Straße. Erstaunlich ruhig und wider erwartend ohne viel Verkehr wirken die ersten Eindrücke auf uns und es dauert nicht lange, da machen wir bereits Bekanntschaft mit dem ersten Tier der „Big Five“, die wir während der Tour alle zu Gesicht bekommen – ein Spitzmaulnashorn schlendert neben uns in sichtweite durchs Gebüsch. Wir harren dem was uns erwartet und bleiben stehen, bis das Nashorn vor uns die Straße überquert. Ein wahnsinniges Gefühl, da sich die Tiere ohne Abgrenzung um uns herum bewegen. Der Puls wird schneller, doch das Nashorn lässt ich nicht beirren und geht seines Weges.
Der Allradwagen zeigt seine Vorteile gegenüber eines Kleinwagens, wie wir sie ebenfalls auch durch den Park fahren sehen.Denn wir können auch Abseits der befestigten Straßen fahren und erleben so einige Elephanten beim Mittagessen und sehen eine Herde afrikanischer Büffel, somit zwei weitere Tierarten der Big Five. Ein sehr markantes Zeichen dafür, dass ein seltenes Tier am Wegrand faulenzt ist eine Traube aus Mietwagen, die den gesamten Weg blockieren – da lobe ich mir unseren Wagen und nehme doch lieber die abgelegenen Wege die meist parallel zu den Hauptstraßen verlaufen und gehe auf eigene Pirschfahrt.

Übernachtungen im Krüger Nationalpark

Empfehlenswert für den Krüger Nationalpark sind Übernachtungen in Rest Camps um der Natur nahe zu sein oder in Game Lodges, meist am Rande des Nationalparks oder in Reservaten außerhalb des Parks gelegen, wobei es keine Abgrenzung durch Zäune zwischen den Game Reserves und dem eigentlichen Nationalpark gibt. Auf dem Tagesprogramm in diesen Lodges stehen frühmorgens vor Sonnenaufgang und am Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang so genannte Pirschfahrten, Safaris im offenen oder geschlossenen Geländewagen, bei dem Guides manchmal mit Begleitung von Rangern, die jeweiligen Gäste einer Unterkunft durch die Landschaft fahren und ganz genau die Wege der Tiere kennen. Dadurch ist ein Erlebnis mit einer Löwenherde oder einem seltenen Geparden oder Leoparden fast garantiert ist. Am Ende eines Aufenthalts ist es sehr wahrscheinlich, dass alle Tiere, die unter die Bezeichnung „Big Five“ fallen, gesichtet werden können.
Die Guides können Ihnen alles Wissenswertes zu den Tieren erzählen, sie können sogar das Alter der Tiere fast exakt bestimmen.
Unterwegs wird ein Picknick unternommen und man kann während des Sonnenuntergangs einen Sundowner mitten in der Wildnis genießen.
In den Lodges selbst werden Sie rundum versorgt und können vor Ort auch an Wanderungen teilnehmen, die von Mitarbeitern begleitet werden.
Nach Ihrem Aufenthalt im oder um den Krüger Nationalpark kann man die Reise durch den Nordosten Südafrikas mit einer Fahrt entlang der Panorama Route ausklingen lassen.

Was müssen Sie mitnehmen?

Weniger ist mehr!
max. 11 - 15 Kilo, in einer Reisetasche, einem Rucksack oder einem Seesack (praktisch: eine große Mülltüte, um das Gepäck auf staubigen Strecken einzupacken)

  • Leichte, bequeme Kleidung in Erdfarben, lange Ärmel und lange Hosen (auch warme Sachen einpacken)
  • Je nach Safari-Art feste Schuhe oder Stiefel
  • Taschenlampe - am besten eine Stirnlampe
  • Fernglas, Batterien und passende Adapter, Ersatzakkus, Fotoausrüstung,
  • Wasserfalsche für den Rucksack, Schlauch, Moskitonetz, Insektenspray und Mückenimpragnierung
  • richtige Kleidung und Sonnenschutz